Ab ins neue Gartenjahr

Nach der frostreichen Zeit, liegt nun das erste wärmere Wochenende hinter uns. Wir haben diese zwei Tage genutzt, um mit den Arbeiten im Garten zu beginnen. Es tut gut, die Tage wieder draußen an der frischen Luft zu verbringen. 

Das erste Beet hatte ich bereits im letzten Herbst angelegt und Anemonen, Hyazinthen und Fritillaria gesetzt. Es wurde Zeit, dass dort die Beikräuter und altes Laub entfernt wurden, damit die gesetzten Blumen gut zur Geltung kommen können. Auch ein paar Tulpen hatten noch spontan ihren Weg in dieses Beet gefunden. Die ersten zarten Grüntöne sind schon zu erkennen.

Unter der Fichte haben sich die ersten Schneeglöckchen eingefunden und es werden täglich mehr. Ein wunderschöner Anblick.


Nachdem diese Arbeit erledigt war, ging es daran die ersten Beete abzustecken und umzugraben. Unsere Vorbesitzer haben zwei Beete direkt am Eingang angelegt.  Dort wachsen Zierpflanzen und ein kleiner Thymianbusch. 

Da wir Gemüse anbauen wollen, brauchen wir dementsprechende Gemüsebeete.  Wir haben uns entschieden fünf Beete mit einer Breite von 1,20 m und einer Länge von 4 m anzulegen. Da kann man einiges anbauen.

Im vergangenen Herbst haben wir die Fläche dafür schon abgesteckt. Jetzt messe ich die Beete genau aus und grabe sie um. Für ein Beet brauchte ich ca. drei Stunden und eine Menge Muskelkraft. Der Muskelkater am nächsten Tag ließ nicht lange auf sich warten. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. 

 


Nun kann  die Aussaat auf dem ersten Beet beginnen. Den Beginn machen Karotten und Pflücksalat. Markierungspflöcke helfen mir dabei, gerade Linien zu ziehen, um die Samen ordentlich auszusäen.  Da die Nächte noch sehr kalt sind, decke ich sie zum Schutz mit einem Fließ ab. 


Auf diese Weise geht es weiter, bis alle Beete angelegt sind. Als nächstes mache ich mich an die Planung für die Kräuterspirale.